Sanfte und natürliche Medikation – Naturheilmittel leben von langer Erfahrung

Krankheiten direkt mit Mitteln aus der Natur zu behandeln, diese Tradition ist uralt. Natürliche Arzneimittel aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Bestandteilen wirken bei vielen Erkrankungen therapeutisch. Seit Jahrhunderten kommen in der natürlichen Heilkunde Pflanzenstoffe, Tierbestandteile und Ingredienzien aus der unbelebten Natur zur Anwendung. Heute stehen Naturheilmittel für immer mehr Menschen für eine sanfte und wirkungsvolle Medizin.

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Das Pflanzen-, Tier- und Mineralreich liefert die Wirkstoffe

Pflanzliche Medizin von Arnika bis Zwiebelsaft ist weit verbreitet in ihrer Anwendung. Kamillen- und Pfefferminztee gegen Verdauungsbeschwerden, Salbeitee für eine gesunde Mundschleimhaut und Johanniskraut gegen den Winter-Blues, all diese Pflanzen und ihre krankheitslindernden Effekte sind vielen Menschen bekannt. Dazu liefern Vertreter des Tierreichs wirkungsvolle Heilmittel. Die Ameise und der Blutegel sind die besten Beispiele dafür. Aus der nicht belebten Natur kommen in der Naturheilkunde beispielsweise Wasser und Heilerde als ausgezeichnete Therapeutika zum Einsatz.

Die Geschichte der Naturheilmittel reicht weit zurück

In der Zeit der Antike galt die Natur als Heilerin und als Spenderin von Lebenskraft. Ganz nach der These “Medicus curat, natura sanat” war der Arzt der Behandler, der Arznei aus der Natur verordnete. Die naturwissenschaftliche Medizin entwickelte sich und veränderte das Bild von der Heilkraft der Natur. Doch parallel dazu blieb die Anwendung von Naturheilmitteln bis heute eine wichtige Säule des Umgangs mit Krankheiten. In unserer modernen Zeit vertrauen Menschen mit Beschwerden zunehmend auf die heilende und sanfte Kraft natürlicher Arzneistoffe.

Natürliche Heilmittel und Volksmedizin sind auf der ganzen Welt zuhause

Jede Kultur hat ihre eigenen Hausmittel und Naturarzneien. Schon vor der starken Globalisierung der letzten Jahrzehnte wanderten entsprechende Rezepturen über alle Grenzen hinweg. Heute kennen wir selbstverständlich die Wirkung von Ingwer-Tee gegen Erkältungen. Die Ursprünge dieser Heilmethode liegen in Thailand. Die Methode des Ölziehens, einer Entgiftungskur mithilfe von Sonnenblumenöl, stammt aus der Ukraine, die chinesische Medizin empfiehlt Heisswassertrinken zur Darmanregung. Naturreiner Granatapfelsaft gegen Hautalterung ist ein Tipp aus dem Iran, und aus der Türkei stammt der Rat, gegen Blähungen Minztee mit Kümmel zu trinken. Weltweit sammelten die Menschen jahrtausendelang Erfahrungen mit ihrer Kräutermedizin und linderten vor allem Alltagsbeschwerden, aber auch akute und chronische gesundheitliche Störungen.

Natürliche Heilmittel sind nicht nur harmlos

Einer der Vorteile von natürlichen Heilmitteln ist, dass sie weit weniger Nebenwirkungen mit sich bringen als viele Produkte der Pharmaindustrie. Doch sie sind trotzdem in ihrer Wirkung nicht in jeder Situation harmlos. Es ist wichtig, Gegenanzeigen zu beachten. Vor allem ist es wichtig, Naturarznei nicht unbefangen zur Selbstmedikation einzusetzen. Vor Operationen ist besondere Vorsicht geboten. Ingwer, Ginseng, Knoblauch und Fieberkraut können die Neigung zu Blutungen verstärken, vor allem dann, wenn ohnehin blutverdünnende Medikamente eingenommen werden. Wer Baldrian zu sich nimmt, konsumiert damit Valerensäure und läuft Gefahr, dass sich die Narkose verlängert. Auch Johanniskraut in Kombination mit Kava-Kava kann bewirken, das die Narkose länger dauert als üblich. Das Schöllkraut, in der Volksmedizin gegen Asthma, Gicht und Rheuma eingesetzt, kann die Leber schädigen, wenn es zu lange und zu hoch dosiert wird. Generell gilt ausserdem, dass in der Schwangerschaft und in der Stillzeit grundsätzlich Medikamente nicht selbst verordnet, sondern mit dem Arzt abgesprochen werden sollten.

 

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